Trainer Toni Guaggenti
Trainer
Antonio Guaggenti










Stephan Oestergaard
Betreuer
Stephan Oestergard



Interview mit Antonio Guaggenti

 

Platz zehn in der vergangenen Saison. Kann man damit zufrieden sein?

 Nein, die Saison verlief enttäuschend: Pleiten, Pech, Verletzte. Das haben wir uns so nicht vorgestellt. Auf dem Papier hatten wir eine gute Truppe.

 Aber die hat nicht genügend aus ihren Möglichkeiten gemacht?

 Es ist ja schon in der Vorbereitung mit schweren Verletzungen losgegangen: Besmir Cekaj, Robin Scheibe, Manuel Padutsch.  Timo Strohmayer ist nach dem ersten Training nicht mehr aufgetaucht, Mustafa Yildiz nach ein paar Spielen. Wir haben immer wieder umstellen müssen.

 Was der Kader falsch zusammengestellt?

 Wir haben zumindest zu wenige gehabt, die sich gegen eine Niederlage stemmen, die die anderen mitreißen. Wir haben gewusst, dass die Mannschaft jung ist. Aber die Trainingsbeteiligung ließ schon sehr zu wünschen übrig durch die Verletzungen, Schule und andere Dinge. Da hatte ich wenig Möglichkeiten, Druck auszuüben.

 Und das wird jetzt anders?

 Sicher. Wir haben uns vor allem in der Offensive verstärkt, wo wir große Probleme hatten.  Der Kader ist breiter, es gibt mehr Konkurrenzkampf. Ich erwarte mir auch von Manuel Dittrich oder Robin Griese, die sich im vergangenen Jahr schon gut entwickelt haben, eine weitere Steigerung. Wir haben bei den Neuzugängen auch ganz genau hingeschaut. Sie mussten sportlich und charakterlich passen. Ich bin sicher, wir haben jetzt Spieler, die sich wehren. Die wollen alle etwas erreichen.

 Es sind aber wieder überwiegend junge Spieler.

 Ja, das ist unsere Philosophie: junge Spieler aus dem eigenen Verein oder Umgebung. Mit Oliver Merkelbach und Vincenzo Mosca sind aber auch zwei Erfahrene dazugekommen.

 Was kann der VfL erreichen?

 Von mir gibt’s keine Prognose diesmal. Die Mannschaft muss sich stabilisieren und soll besseren Fußball bieten als in der vergangenen Saison. Aber sicher werde ich mit Platz zehn nicht zufrieden sein.

 

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