Trainer Martin Pogoda
Trainer
Martin Pogoda


Adrian Pogoda
Co-Trainer
Adrian Pogoda



Adrian und Martin Pogoda

Torwarttrainer
und Betreuer
Andreas Kübler


Interview Martin Pogoda

Martin, du hast jetzt ein Jahr beim VfL hinter dir, wie ist deine Bilanz?

Es gefällt mir hier im Verein. Sportlich war das erste halbe Jahr sehr gut. Wir haben lange in der Spitze mitgespielt. Die Winterpause ist uns aber zum Verhängnis geworden. Durch die Probleme der ersten Mannschaft habe ich nicht mehr die Möglichkeit gehabt, Druck auf die Spieler auszuüben. Der Spielfluss war kaputt. Von der Qualität der Spieler her hätten wir viel weiter vorne spielen müssen.

 

Wie sehr schmerzt der Abgang von Alex Ivenz?

Sehr. Er hat so viel Übersicht und Spielverständnis, das müssen wir auf mehrere schulternder anderen Spieler verteilen und so  kompensieren. Ich hoffe, ihn überreden zu können, in kritischen Spielen auszuhelfen. Apropos aushelfen. Ich möchte mich bei Frank Riethmüller, Sven Krötz und Michael Kefer bedanken, dass die uns geholfen haben. Ich hoffe, dass ich auf den einen oder anderen wieder zugreifen darf. Auch die Zusammenarbeit mit meinem Bruder Adrian war sehr, sehr gut, genauso mit Betreuer Andres Kübler.

 

Wie sieht die neue Mannschaft aus?

Sie ist noch jünger ist als im letzten Jahr. Das ist ja fast eine komplette A-Jugend. Im letzten Jahr waren mehr erfahrene Spieler im Team, jetzt haben wir viele Talente, die lernwillig sind.

 

Ist sie vielleicht sogar zu jung?

Ein Zu-jung gibt es nicht. Andere Vereine wären froh, einen so jungen Kader zu haben. Wichtig war, dass beispielsweise Sven Bacher, Thomas Lambert, Oliver Schmalzried und Costa Ouzounidis geblieben sind. Sie waren immer sehr zuverlässig und können den einen oder anderen Spieler weiterbringen. Außerdem habe ich jetzt die Mannschaft, die ich mir gewünscht habe. Fast alle Neuzugänge haben schon unter mir trainiert. Es freut mich besonders, dass sie gekommen sind und wieder mit mir den gemeinsamen Weg gehen. Wir haben nicht nur die Lücken aufgefüllt, sondern talentierte Spieler geholt. Spieler, die aber auch noch gefördert werden müssen – vor allem im taktischen Bereich.

Sie sind alle sehr schnell und technisch sehr gut unterwegs. Da ist viel Dynamik drin. Wenn wir alles abrufen, was in den Spielern steckt,  und auf den Platz bringen, werden wir einen sehr guten Fußball spielen. Adrian und ich haben keine Zweifel dran, dass die Jungs das schaffen werden.

 

Was sind eure Ziele?

Ziel ist aufzusteigen. Der Kader ist breiter aufgestellt und nach meinen Wünschen. Letztes Jahr waren es netto zehn Leute, jetzt sind es 16, 17. Wir wollen die jungen Spieler dahin führen, dass der eine oder andere in zwei, drei Jahren den Sprung in die erste Mannschaft schafft. Deshalb sind sie auch verpflichtet, zu siegen. Sie müssen uns und sich selbst beweisen, dass sie das auch wollen und schaffen.

 


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